Die Umweltorganisationen VCS, Pro Natura und WWF haben gegen die Nationalstrasse Autobahnanschluss-Birch-Luggiwil in Düdingen beim UVEK Einsprache erhoben.


Der VCS deponiert gegen Düdinger Deponie

Dem VCS Freiburg bereiten vor allem die Immissionen und die Gefahren Sorgen, die durch die Materialtransporte hervorgerufen würden. Diese seien im Dossier ungenügend analysiert worden, teilte der VCS gestern mit. Zum einen betreffe
dies die Auswirkungen in Zusammenhang mit der Zunahme des Schwerverkehrs auf der Hauptstrasse in Düdingen, zum anderen die Verkehrssicherheit
beim Knotenpunkt Zelgstrasse-Räschstrasse und der dortigen SBB-Brücke. Dem
VCS bereitet vor allem die Sicherheit der Velofahrer und der Fussgänger Sorgen. Das Projekt dürfe nicht realisiert werden, bevor nicht eine eingehende Analyse der Auswirkungen auf die Lebensqualität der Einwohner von Düdingen gemacht
werde, betont der VCS.

VCS stellt Landkauf des Kantons in Fragen

Die Sektion Freiburg des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) bezweifelt in einer Stellungnahme den Nutzen des Kaufs der Immobilien von Elanco in St. Aubin und Marly (FN von gestern). In seiner Medienmitteilung stellt der VCS die Frage, ob Investitionen der Wirtschaftsförderung in der Nähe bestehender Verkehrsachsen nicht effizienter wären.

12 Prozent Mehrverkehr auf der General-Guisan-Allee seit Eröffnung der Poya-Brücke: Das sei zu viel, findet der VCS.

In einem Brief fordert der VCS im Zusammenhang mit der Poyabrücke weitere Verkehrszählungen in der Stadt Freiburg. Kantonale Messungen im vergangenen Herbst haben ergeben, dass der Transitverkehr auf der General-Guisan-Allee um 12 Prozent zugenommen hat.